Wohin gehst du?
Ein Mann auf einem Pferd galoppierte schnell die Straße entlang.
Es sah so aus, als hätte er es eilig und etwas Wichtiges zu erledigen.
Ein anderer Mann, der am Straßenrand stand, rief ihm zu:
„Wohin reitest du?“
Der Mann auf dem Pferd antwortete:„
Ich weiß nicht! Frag das Pferd!“
Denkanstoß:
Das Pferd steht für unseren automatischen, rastlosen Drang, immer etwas zu tun von Aufgabe zu Aufgabe, von Ablenkung zu Ablenkung. Es treibt uns vorwärts, selbst wenn wir gar nicht wissen, warum. Wir sind so sehr in Bewegung gefangen, dass wir vergessen anzuhalten und zu fragen:
„Will ich hier überhaupt hin?“
Bist du Herr deiner Zeit oder entscheidet das „Pferd“ für dich? Setzt du Grenzen, die dir helfen, dich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt? Könnte langsamer werden dich deinem eigentlichen Ziel näherbringen?
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Offline-Geschichten – 25 kurze Moralerzählungen
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